Marcha Por La Vida

Vom Marsch für das Leben


Von Julian Wiedenhaus und Patrick Wagner, Argentinien

Fundación Ayuda a la  Niñez y la Juventud Che Pibe, das sich im Villa Fiorito, ein marginalisiertes Viertel im Süden von Buenos Aires, befindet.

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Die Mitarbeiter sind mit Herzblut bei der Sache und teilen meist die politische Richtung des Projektes. Um diese auch in die Öffentlichkeit zu tragen, ist das Projekt eng mit zwei großen argentinischen Organisationen verknüpft: der Central de los Trabajadores Argentina (CTA),  Zentrale der argentinischen Arbeiter, und den Chicos del Pueblo, Kinder des Volkes. (…) Allgemein versucht die CTA die Rechte und Interessen der Arbeiter zu verteidigen und wirbt vor allem mit dem Leitspruch „el hambre es un crimen“,  „Hunger ist ein Verbrechen“.

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Und auch dieses Jahr wurde ein zwölftägiger Marsch durch sechs Provinzen, vom Nordosten des Landes bis in die Hauptstadt von Argentinien durchgeführt. Am Marsch haben vor allem Kinder und Jugendliche, die von Erziehern betreut wurden, teilgenommen. Jeden Tag gingen Hunderte von ihnen über die wichtigsten Straßen Argentiniens und versuchten mit Plakaten und  einstudierten Gesängen auf sich aufmerksam zu machen. Genächtigt wurde auf dem Boden in öffentlichen Gebäuden, manchmal mussten die Kinder auf den Sitzen des Reisebusses schlafen. Morgens fuhren die vielen Busse in die nächste Stadt, um dort ebenfalls ihre Meinungen zu verkünden. Auf der zweiwöchigen Reise wurden beachtliche 4.600 Kilometer zurückgelegt.

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