Teatro Camión

Mit dem Theaterlastwagen durch Bolivien

Gegen Ende Januar begaben sich die in den Städten Santa Cruz und El Alto tätigen Freiwilligen der Weltweiten Initiative gemeinsam mit den bolivianischen Kollegen des COMPA (Communidad de Productores en Arte übersetzt etwa „Gemeinschaft der Kunstproduzierenden“) sowie Freiwilligen aus „exotischen“ Ländern wie der Schweiz, Ecuador oder Dänemark auf eine Reise durch nahezu alle großen Städte Boliviens.

Mal auf der Ladefläche des besagten Teatro Camions, mal in mehr oder weniger bequemen Bussen wurde man von Stadt zu Stadt befördert.

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Es wurden Stücke wie „Hoy se sirve“ (das große Hauptstück der Tour), „Caperosita Criolla“ („Das kreolische Rotkäppchen“), „El Caiman“ sowie ein Zirkusspektakel, eine Mixtur aus Clownerie, Jonglage, Einrad-Kunststücken und anderen Elementen, aufgeführt.

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Als man letztendlich, mit einer gewissen Erleichterung, den Auftritt mit dem Zwei-Mann-Stück „Caperucita Criolla“ eröffnen konnte, zeichnete sich am Himmel schon das Unglück ab, das über uns hereinbrechen sollte. Waren die Zirkusnummern noch gut über die Bühne gebracht worden, fing es während „Hoy se sirve“ hoffnungslos an zu regnen, um nicht zu sagen: aus Eimern zu gießen, sodass man, zum Bedauern aller, abbrechen musste.

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