Fußballfieber in Nueva Guinea

Freiwilliger übernimmt das Traineramt von Real Madrid und spielt um die regionale Meisterschaft 2006/07

Fußball und Nicaragua, das liegt schon weit auseinander, aber Fußball und Nueva Guinea, das passt gar nicht zusammen, dachte ich, bevor ich meinen Friedensdienst als Freiwilliger der Weltweiten Initiative in der Provinzstadt Nicaraguas antrat. Doch ich wurde eines Besseren belehrt, Nueva Guineas Bevölkerung ist fußballverrückt und während in den Großstädten Nicaraguas wie Managua, León und Masaya Basketball und Baseball die favorisierten Sportarten sind, ist es in Nueva Guinea eindeutig der Fußball.

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Für mich, als „ewigen“ Spieler und Fußballbegeisterten, ist das Leben weiterhin, entgegen meinen Erwartungen, mit dem Fußball verwachsen. Denn der Alltag beginnt mit dem ersten Freizeit-/Trainingskick morgens um fünf Uhr im Zentralpark Nueva Guineas, wo sich Freunde, Schüler und Freiwillige zum Bolzen treffen. Auch in den Vormittagstunden müssen häufig Schulpausen für den Fußball herhalten, um auch den Wünschen der Schüler zu folgen, ihren profesór (Lehrer) auch mal anders kennen zu lernen. Vor allem da es nun auf dem Schulsportplatz einen neuen Fußball und zwei verbesserte Tore gibt. Es fehlen nur noch die Tornetze, die bald dazukommen sollen.

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