Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) – Mehr Fluch als Segen für Mexiko

Dreizehn Jahre Zollfreiheit von Alaska bis Chiapas

Als am 1. Januar 1994 das Freihandelsabkommen NAFTA (North American Free Trade Agreement) von den Präsidenten der drei Mitgliedsstaaten USA, Kanada und Mexiko unterzeichnet wurde, versprach man sich in Wirtschaftskreisen viel von dessen Vertragswerk. Die Abschaffung zahlloser Zölle sollte Mexiko in die Reihen der Industrienationen rücken, das Land den Status eines Schwellenlandes hinter sich lassen.

(…)

Das NAFTA ist seit jeher die Grundlage für Mexikos neoliberale Wirtschaftspolitik. Salinas de Gortari, Präsident Mexikos bis 1994, versprach die Schaffung von zahlreichen Arbeitsplätzen und ein jährliches Wirtschaftswachstum von sieben Prozent zur Überwindung der vorherrschenden Armut. Im Zuge der vorgegebenen Strukturanpassungsprogramme wurden knapp 800 staatliche Unternehmen  privatisiert, die gesamte Wirtschaft dereguliert und internationale Unternehmen durch Subventionen unterstützt.

Die Auswirkungen des NAFTA auf Mexiko sind verheerend, wenn man 12 Jahre später hinter die Kulissen blickt.

(…)


_ zum Archiv
_ Inhaltsverzeichnis

Politik & Soziales

Wirtschaft & Ökologie

Die Nordatlantische Freihandelszone und Mexikos Indigene Bevölkerung
_ Mikrobanken am Beispiel der Grameen Bank

Freiwillige & Länder

Projektbeschreibungen aus _Harding, Südafrika und Buenos Aires, Argentinien

Kultur

Sport